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Gedanken zur Natur

„...Aufbrechen heißt Veränderung und Veränderung heißt Leben. Wenn wir uns nicht mehr verändern können, verlieren wir unsere Energie, aufmerksam und aktiv durchs Leben zu gehen. Unser Geist und unsere Seele erstarren und unsere Körper tragen uns nur noch leer herum. Wenn du anfängst, dich nicht mehr verändern zu wollen, bist du alt, und wenn du dich nicht mehr verändern kannst, bist du tot, auch wenn du noch fest konsumierst oder weiterhin den Medien alles glaubst. Du bist tot, weil abgeschrieben für deine eigentliche Aufgabe, für die du und nur du allein bestimmt gewesen wärst: dein Beitrag, um diese unsere Welt besser zu machen. Mag dein Beitrag auch noch so klein sein, wenn er in die richtige Richtung geht, dann genügt es schon. Richtige Richtung - es ist ein Hilfsbegriff für das, was wir alle tief in unserem Herzen wissen: das Leben in all seinen Formen respektieren, lieben und bewahren.“

aus 'Wolfsspirit' von Gudrun Pflüger

 

Man muss das Unglaubliche glauben;
man muss sich das Unvorstellbare vorstellen,
das Undenkbare denken und
das Unerwartete erwarten.
Erst dann kann man langsam beginnen zu verstehen.

Claudia Müller-Ebeling - Christian Räsch

 

Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken!

 

Die Naturgesetze lehren uns, was möglich ist, aber nicht, was richtig ist...

 

Zu Fuß meinen Weg machen, bei schönem Wetter, in schöner Landschaft,
ohne Eile, als Ziel meiner Reise vor mir etwas Angenehmes,
diese Lebensweise ist am meisten von allen nach meinem Geschmack!

Jean Jacques Rousseau

 

Ich umarme den Stamm, höre die Baumkrone mit ihren Ästen, Zweigen und Blättern und spüre die Wurzeln in meinen Füßen.

 

Wenn ein Licht dich lockt, folge ihm - vielleicht ist es dein Stern!

 

Verrate niemals deine Kindlichkeit! Sie ist wie eine Goldmine unter dem Schutt deiner Probleme, deiner Ängste - eine Sonne, die niemals erlischt!

 

Ich bin das Land.
Meine Augen sind der Himmel.
Meine Glieder sind die Bäume.
Ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie zu nutzen.
Ich bin selbst Natur.

Hopi Indianer

 

Die Natur und das Herz

Nimm Dir ein Beispiel an der Natur,
selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten.
Sie ist das Herz Deines eigenen Herzens.

indianische Weisheit

 

Am Wegrand

Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein - und doch so schön. Ich hob ihn auf.
Er war so schön! Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.

Calvin O. John

 

Was ist das Leben?

Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht.
Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter.
Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.

Crofoot, Blackfoot

 

Morgenlied

Mein Großvater stand immer mit der Sonne auf. Sie war sein ältester Freund.
Seine Vordertür des Krämerladens, den er führte, ging nach Osten hinaus, und dort saß er
in seinem blaugestrichenen Sessel aus Föhrenholz, geschnitten in seinen eigenen Wäldern, und wartete, bis die ersten Sonnenstrahlen sein Gesicht berührten. Mit der höhersteigenden Sonne wuchs seine Kraft, seine Hände bewegten sich wie im Nachfrost erstarrte Grillen, die im morgendlichen Gras wieder zum Leben erwachten. Dann, bevor er sein langes Tagewerk begann, hob er die Hände und hielt sie hoch, bis sie die Stille umfassten - so begrüßte er den Tag.

Joseph Bruchac, Sohn der Abenaki

 

Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten. Die Erde ist unsere Mutter.
Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde.
Denn das wissen wir:
Die Erde gehört nicht dem Menschen - der Mensch gehört zur Erde.
Alles ist miteinander verbunden wie das Blut, das eine Familie vereint.

Chief See-at-la - Häuptling der Suquamish - und Duwamish - Indianer

 

Öffne dich der Natur und du entdeckst dich als Teil des Ganzen.

Hannelore Bocken

 

Die Naturgesetze lehren uns, was möglich ist, aber nicht, was richtig ist...

 

Achte auf die Stille und bewahre sie,
denn sie bringt alle Träume des Menschen.

 

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!

 

Geh aufrecht wie die Bäume,
lebe dein Leben so stark wie die Berge,
sei sanft wie der Frühlingswind,
bewahre die Wärme im Herzen,
und der große Geist wird immer mit dir sein.

 

Der Erfolg ist jedem sicher, der ihn wirklich wünscht.
Unterschätze niemals deine Träume!
Du musst einen Pakt mit ihnen schließen.
Sie sind die Quelle einer unerschöpflichen Kraft, die dir erlaubt zu siegen.
Hinter dem Hindernis öffnet sich eine ganz neue Freiheit, ein viel weiterer Horizont!

 

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.

Friedrich Wilhelm Nietsche

 

Phantasie ist wichtiger als Wissen,
denn Wissen ist begrenzt.

Albert Einstein

 

In den Wäldern sind Dinge, über die Nachzudenken
man jahrelang im Moos liegen könnte.

Franz Kafka

 

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat,
sich selbst zu beherrschen.

Albert Schweitzer

 

Tanze im Feuer das Wunder des Lebens
Fließe mit dem Wasser in die Tiefe Deiner Träume
Atme im Wind die Weite des Himmels
Wachse in die Erde zur Quelle Deiner Kräfte.

indianisches Sprichwort

 

Man muss die Menschen wieder dazu erziehen,
dass sie eine Blume schöner finden als Beton.

Konrad Jung, österreichischer Verhaltensforscher

 

Die besten und schönsten Dinge auf Erden kann
man weder sehen noch hören, noch riechen.
Man kann sie nur mit dem Herzen spüren.

Helen Keller

 

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen
und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.

indisches Sprichwort

 

Lausche stets auf die Welt, wie ein Kind, das über alles staunt.
Hege ein Gefühl der Liebe und Bewunderung für die gesamte Schöpfung,
vom winzigsten Grashalm bis zum entferntesten Gestirn.
So wirst du die verloren gegangene Harmonie wiederfinden.

indianische Weisheit

 

Zitate entlang des ‚Seelensteigs‘
im Bayerischen Wald / Neuschönau

 

Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst
mehr in den Wäldern finden als in den Büchern.
Bäume und Steine werden Dich lehren, was Du von
keinem Lehrmeister hörst.

Bernhard von Clairvaux

 

Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die
Welt ist und wieviel Pracht in den kleinsten Dingen,
in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde
oder einem Birkenblatt sich offenbart.
Es geht eine große und ewige Schönheit durch die ganze
Welt, und diese ist gerecht über den kleinen und großen
Dingen verstreut.

Rainer Maria Rilke

 

Es braucht der Mensch die Naturerlebnisse als
Gegengewicht gegen die Unruhe und Ängste des
Herzens, gegen den kalten, harten Glanz laufender
Maschinen, gegen den Schatten der Atombombe.
Die Welt ist unheimlich geworden, aber die Wege, die
uns das Gewissen zeigt – zurück zur Natur – können
uns aus dem Höllenkreis herausführen.

Theodor Heuss

 

Bäume sind wie Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen,
wer ihnen zuhören weiß, der erfährt die Wahrheit.
Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen das
Urgesetz des Lebens.

Hermann Hesse

 

Wald ist das Miteinander und Füreinander von Pflanzen
und Tieren, Sichtbarem und Unsichtbarem, Jungen und
Alten auf engstem Raum und auf großer Fläche.
Wald lehrt uns, dass Monotonie den Geist verdüstert und
das Leben gefährdet.
Nur der auf engem Raum jung und alt gestufte Wald ist
heiter und standhaft. Und wer sein Gefühl für natürliche
Waldstrukturen noch nicht verloren hat, der weiß:
Alte Bäume sind schön.

 

Wald lehrt uns die Dankbarkeit des Beschenkten.
Mehr noch als sein Holz, mehr noch als die Atemluft,
die er uns kühlt und säubert, das wasser, das er uns
filtert und bewahrt, die Stille, die er uns schafft und
den Boden, den er festhält, brauchen wir seine geistigen
Wohlfahrtswirkungen.
Der Wald nicht nur als grüne Menschenfreude, sondern
als Ort, an dem das uns verlorengegangene Naturmaß
bewahrt wird.

 

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